Korallenschmuck war während der viktorianischen Ära sehr beliebt und ist auch heute noch gefragt, obwohl Korallen immer seltener werden, da viele Korallenriffe unter staatlichen Schutz gestellt wurden. Ein Schmuckstück aus Koralle, das über Generationen weitergegeben wurde, ist daher wahrlich ein kostbarer Gegenstand.
Wie Korallen entstehen
Korallen sind wie Perlen tierischen Ursprungs und weder Steine noch Mineralien. Bei dem Tier handelt es sich um einen Polypen mit einem ausgesprochen ungewöhnlichen und komplizierten Lebenszyklus, der große Kolonien bildet, die sich manchmal wie Bäume oder Geweihe verzweigen. Schließlich bildet das Tier aus Kalzium, das es dem Meer entzogen hat, ein Kalkskelett.
Korallen reinigen
Da Korallen sehr weich sind, müssen sie äußerst vorsichtig behandelt werden. Sie sollten mit einem weichen, sauberen Tuch gereinigt und anschließend in warmem Seifenwasser abgespült werden. Sie dürfen niemals eingeweicht, in ein Ultraschallreinigungsgerät gelegt oder in ein Schmuckreinigungsbad getaucht werden. Wenn die Koralle staubig ist, kann der Staub mit einer Druckluftdose abgeblasen werden, die in einem Bürobedarfsgeschäft erhältlich ist. Die Koralle kann auch im Waschbecken abgespült und anschließend gründlich mit einem weichen Tuch getrocknet werden.
Korallen richtig aufbewahren
Korallenschmuck sollte in einem eigenen weichen Stoffbeutel oder in einem eigenen Fach im Schmuckkästchen aufbewahrt werden, damit er nicht zerkratzt wird. Größere Korallenschmuckstücke sollten in Seidenpapier eingewickelt werden, damit sie andere Gegenstände in ihrer Nähe nicht zerkratzen.
Korallenschmuck tragen
Korallenschmuck sollte erst angelegt werden, nachdem man Parfüm und Make-up aufgetragen hat, und muss abgenommen werden, bevor man schwimmen geht, Geschirr spült, putzt oder mit Essig kocht.